Frauenseminar 2025 – „Dem Schmerz ein Schnippchen schlagen“

Ein Tag voller Begegnung, Bewegung und Bewusstsein

Der Tag begann entspannt – mit einem gemütlichen Ankommen, dem fröhlichen Zusammenschieben der Tische und liebevollen Dekorationen, bevor alle gemeinsam am großen Tisch Platz nahmen, um den Tag miteinander zu genießen.

Evelin Fischer hatte in Zusammenarbeit mit Dagmar Steinmetzer das Seminar organisiert und thematisch gestaltet. Den Auftakt bildete eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmenden, in der Dagmar ihre vielseitigen Tätigkeiten innerhalb der DVMB, an der Volkshochschule und in weiteren Projekten vorstellte.Evelin informierte ergänzend über die Online-Seminarangebote der DVMB Sachsen sowie über die Chatbots zur axialen Spondylarthritis (https://shorturl.at/WYwJz) und rheumatoiden Arthritis (https://tinyurl.com/yx4y5zwv). Diese Chatbots können durch Fragen von Betroffenen kontinuierlich dazulernen und ihre Antworten verbessern.

Anschließend leitete Dagmar zum Thema „Schmerz und die Macht unserer Worte“ über. Den Teilnehmenden wurde bewusst, wie sehr unsere Sprache unser Denken und Fühlen beeinflusst. Sätze wie „Das schaffe ich nicht“ begrenzen Offenheit und Neugier, während positive Formulierungen neue Möglichkeiten eröffnen.

In Partnerübungen konnten die Teilnehmerinnen ihre Aufmerksamkeit testen und die Wirkung ihrer Worte erleben. Eine kreative Aufgabe bestand darin, zu jedem Buchstaben des Wortes Spondylitis etwas Positives zu notieren – ein spielerischer Ansatz, um den Blick auf eigene Stärken und Lieblingsaspekte zu lenken.

Der Vormittag wurde durch einen Spaziergang auf dem Gelände der Gartenarbeitsschule Borkzeile abgerundet. Dagmar teilte ihr Wissen über Heilkräuter und erklärte, welche Lernmöglichkeiten dieses Gelände für Schulklassen bietet.

Zum Mittag stand gemeinsames Kochen auf dem Programm. Es wurde eine Kürbissuppe und ein frischer Ingwer-Shot zubereitet. Alle packten mit an, tauschten sich aus und genossen anschließend das gemeinsame Essen mit frischem Brot und Brezeln.

Am Nachmittag folgte eine kurze Bewegungseinheit. Unter Anleitung wurden Körperpartien sanft abgestreift, geklopft und aktiviert. Dabei lernten die Teilnehmerinnen auch den Akupressurpunkt Hegu (LI4) kennen – den bekannten Schmerzpunkt zwischen Daumen und Zeigefinger, der traditionell zur Linderung unterschiedlichster Beschwerden eingesetzt wird.Zum Abschluss erhielt jede Teilnehmerin ein kleines Geschenk: einen Roller mit Jojobaöl und einigen Tropfen ätherischem Wintergrünöl, der wohltuend bei schmerzenden Stellen eingesetzt werden kann (ausgenommen Kopf und Schleimhäute).

Eine kurze Feedbackrunde und das gemeinsame Aufräumen rundeten den Tag ab. So endete ein gelungener, kurzweiliger und inspirierender Tag, geprägt von Offenheit, Austausch und gegenseitiger Unterstützung – ein gelungenes Beispiel gelebter Gemeinschaft in der DVMB.

 

Bericht von Angelika Worbs